Industrial Internet of Things verständlich erklärt
Vernetzte Geräte und Systeme
Die Bezeichnung Industrial Internet of Things beschreibt ein industrielles Konzept im Umfeld des Internet of Things. Im Mittelpunkt stehen Smart Devices, Maschinen und technische Anlagen, die über Netzwerke miteinander kommunizieren.
Solche Systeme können Daten überwachen, sammeln, austauschen und analysieren. Die daraus gewonnenen Informationen unterstützen die Bewertung von Betriebszuständen sowie die Planung und Steuerung von Geschäfts- und Produktionsprozessen.
Edge Computing am Netzwerkrand
Ein wichtiger Unterschied zum verbrauchsorientierten IoT liegt in der industriellen Umgebung und der Nähe zur Anlage. Beim Edge Computing werden Daten möglichst dort verarbeitet, wo sie entstehen – beispielsweise direkt an Sensoren oder an Steuerungskomponenten. Das kann Reaktionszeiten verkürzen und die Übertragung großer Datenmengen begrenzen.
IIoT bildet damit eine wichtige Vernetzungsbasis für Industrie 4.0. Einsatzfelder reichen vom Smart Manufacturing über Landwirtschaft und Ressourcengewinnung bis zu Logistik, Gesundheitsversorgung und Energieversorgung.
Wartung, Qualität und Lieferkette
Mit erfassten Echtzeitdaten kann IIoT die vorausschauende Instandhaltung unterstützen. Abweichungen und mögliche Fehler lassen sich früher erkennen, wodurch ungeplante Ausfallzeiten reduziert werden können.
Weitere Anwendungsfelder sind die M2M-Kommunikation, die Qualitätskontrolle und die Lieferkette. Auch Smart Grids und die Ferndiagnose in der Telemedizin können von industrieller Vernetzung profitieren.