Was ist eine Datensenke?
Die Datensenke nimmt übertragene Daten am Ziel einer Verbindung entgegen und kann sie anschließend verarbeiten, bereitstellen oder speichern.
In einem Datenübertragungssystem bezeichnet die Datensenke die Empfangsstelle. Sie bildet damit das Gegenstück zur Datenquelle, an der die Informationen entstehen oder für die Übertragung ausgegeben werden.
Eine Datensenke kann Bestandteil einer Datenendeinrichtung (DEE) sein. Diese empfängt Daten aus einem Übermittlungsabschnitt oder einer Übertragungsstrecke. Je nach System werden die empfangenen Informationen direkt verarbeitet, angezeigt oder dauerhaft gespeichert.
Übertragung von Quelle zu Senke
Das Quelle-Senke-Modell beschreibt die grundlegende Richtung eines Datenflusses. Zwischen beiden Endpunkten liegt ein Übertragungsweg, der lokal in einem Gerät, innerhalb eines Netzes oder zwischen verschiedenen Systemen verlaufen kann.
Rolle der Schnittstelle
Die Datenübernahme erfolgt üblicherweise über eine definierte oder standardisierte Schnittstelle. Sie legt fest, wie Sender und Empfänger technisch zusammenarbeiten. Dazu können physische Anschlüsse, Signalformen, Datenformate, Protokolle oder zeitliche Abläufe gehören.
Nur wenn die beteiligten Komponenten dieselben Regeln verwenden, kann die Datensenke die eintreffenden Informationen korrekt erkennen und weiterverarbeiten.
Wichtig zur Einordnung
„Senke“ bezeichnet eine funktionale Rolle, nicht zwingend ein bestimmtes Gerät. Eine Komponente kann in einem Vorgang Daten empfangen und in einem anderen selbst als Datenquelle auftreten.
Typische Aufgaben
Abhängig vom jeweiligen System kann eine Datensenke Daten annehmen, prüfen, puffern, speichern, darstellen oder an eine nachgelagerte Verarbeitung übergeben. Entscheidend ist, dass sie am betrachteten Ende des Datenflusses steht.